Boogie was born in Serbia and emigrated to the United States in 1998. He has exhibited with Alain Le Gaillard, Paris and at Paris Photo. He has upcoming exhibitions at l’eclaireur gallery, Tokyo and Higher Pictures, New York. His work has appeared in The New York Times, Rolling Stone, TIME magazine, Maxim, Playboy, among other publications. His clients include Nike, Lee Jeans, Element Skateboards, Shellac. Boogie lives and works in Brooklyn, New York.
Die von Kuratorin Bice Curiger gemeinsam mit der Tate Modern, London, erarbeitete Präsentation heisst «Fragen & Blumen». Sie wird zusammen mit den Künstlern eingerichtet und bietet den bisher umfassendsten Überblick über das so vielfältige wie hintergründige Werk, das Skulpturen, Fotografien, Filme und Videos umfasst und sich einfacher Klassifizierung entzieht.
Peter Fischli (geb.1952) und David Weiss (geb.1946), die seit 1979 zusammenarbeiten, haben wesentlich das internationale Renommee der zeitgenössischen Schweizer Kunst geprägt. Ihr Augenmerk gilt dem Unspektakulären, dem Alltäglichen und scheinbar Banalen. Es ist ein betont unzynischer Blick, der in die Grauzonen unserer aufs Funktionieren angelegte Welt führt. In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit, der populär gewordenen «Wurstserie» (1979), kommt bereits der spielerisch experimentelle Zug ihrer Kunst als antiheroisches künstlerisches Programm zum Tragen, das auch den Humor nicht scheut. Es ist eine Kunst, die in den vergangenen Jahrzehnten sowohl ernsthaft zur Diskussion einer Postavantgarde beitrug, wie zugleich auch ein breites Publikum anzusprechen vermochte - was kürzlich der Zuspruch zur Ausstellung in London und Paris aufs Erfreulichste bestätigte.
Die „Marke“ Dash Snow hat sich schon vor Jahren in New York etabliert: als Tag an jeder freien Wand der Stadt. Mit sechzehn organisierte er eine Gruppe von Sprayern, die sich Irak nannte, was im Slang soviel bedeutet wie „Ich klaue“ und in dieser Zeit zu seinem Überlebensprinzip avancierte. Immer am Rande gesellschaftlicher Norm und eigener physischer Kapazitäten lavierend, bestimmt die Suche nach einem gesellschaftlichen Gegen- oder besser Lebensmodell seitdem sein gesamtes Schaffen.
So thematisieren seine Polaroids, die oftmals auch in Fanzines integriert wurden, von den nächtlichen Streifzügen durchweg das Abseitige der urbanen Jugendkultur. Diesen dokumentarischen Betrachtungen einer exzessiv erlebten Umwelt, die allein an das Gesetz der Straße gebunden ist, folgen neuerdings politische Collagen, die sich mit der Wildwest-Politik der amerikanischen Regierung auseinandersetzen. In ihrem Verständnis der visuellen Anarchie knüpft Snow mit ihnen konzeptuell an die dadaistische Tradition von Hannah Höch und John Heartfield an. Auch formal scheinen die Collagen aus einer anderen Zeit zu stammen. Snow unterzieht alle Materialien einem sorgfältigen Alterungsprozess, treibt die Werke an den Rand ihrer Substanz und unterstreicht so das inhaltliche Thema, Endlichkeit. Gleichzeitig haftet den Fragmenten aus antiquarischen wie aktuellen Vorlagen etwas Zeitloses an.
In der Ausstellung bei Contemporary Fine Arts, „The End of Living … The Beginning of Survival“ feiert Snow einmal mehr den Untergang der Menschheit. Themen wie Gewalt, Tod, Drogen, Sex, Politik und Religion evozieren in seinen Collagen und Assemblagen Verfall und Dekonstruktion, die in ihrer glamourösen Ästhetik jedoch lustvoll zelebriert werden. Mit der Installation seines „Book-Forts“, einer Festung aus Büchern, bietet er eine Strategie des Rückzugs an. In den Assemblagen vereinigt er dagegen Instrumente des Angriffs, Messer, Kettenhemden und Nietenhandschuh. Sie lagern unter fragilen Glasglocken, still gelegt und doch in ihrem aggressiven Potential für jeden sichtbar: eine Drohgebärde an den Betrachter.
Dash Snow wurde 1981 geboren und lebt und arbeitet in New York.
As an undercover photographer, JR transforms his pictures into posters and makes open space photo galleries out of our streets. An acute observer of our time, as comfortable in cozy neighborhoods as in urban ghettos, he questions pedestrians with the exhibitions he mounts on their everyday commutes.
In ihren Arbeiten konzentriert sich die in Kalifornien geborene Nienke Klunder auf das Verhalten der heutigen Gesellschaft. Ihre Porträts greifen Stereotype auf. Die zum Nachdenken anregenden Serien und Sequenzen setzen sich mit den Themen Weiblichkeit oder Familie auseinander. www.nienkeklunder.com
Im Anschluss an die erfolgreiche Ausstellung „Mahjong“ mit Werken aus der Sammlung Sigg, zeigt das Kunstmuseum Bern diesmal parallel Einzelausstellungen zwei wichtiger Maler der mittleren Generation,
Samantha Wolov lebt in San Fransisco. Sie ist 22 Jahre alt, hat Kunstgeschichte studiert und verdient ihr Geld damit, nackte Menschen zu fotografieren. Für ihre Abschlussarbeit zum Thema „Darstellung radikaler Themen in der Kunst“ fing sie an, ihre Freunde nackt und in sexuellen Situationen zu fotografieren. Weil sie die Bilder unbedingt ausstellen wollte, mietete sie sich eine Galerie in Washington. Außer ihren Bekannten kamen glücklicherweise auch ein paar Galeristen und Samantha wurde eingeladen, in der Washington Gallery of Photography auszustellen. Mittlerweile hat Samantha auch schon einige Preise für ihre Arbeit bekommen, unter anderem den Nachwuchspreis des renommierten Onlineportals Nerve.com.